Das Sakrament der EheBedeutung Mit dem gegenseitigen Versprechen vor dem Priester, den Trauzeugen und der Gemeinde spenden sich die Brautleute das Sakrament der Ehe gegenseitig. Sie gründen damit den sakramentalen Bund und stiften untereinander eine Gemeinschaft für das ganze Leben: Mann und Frau versprechen, einander in guten und in schlechten Tagen die Treue zu halten, bis dass der Tod sie scheidet. Der Priester erteilt der Ehe den kirchlichen Segen. Die Ehe ist dabei Abbild des Bundes zwischen Christus und seiner Kirche. Das Wort "Ehe" leitet sich von althochdeutsch "ewa" = "Vertrag" bzw. mittelhochdeutsch "ewe = "Gesetz" ab. (aus: www.bistum-wuerzburg.de)
Sie wollen kirchlich heiraten?Vor Monaten oder Jahren haben Sie sich kennengelernt und sich befreundet. Sie haben einander entdeckt und gefunden. Sie haben sich schätzen und lieben gelernt und entscheiden sich für ein gemeinsames Leben. Sie sind auf Ihrem Weg soweit, dass Sie sagen können: "Ja, wir trauen uns..." Damit Ihr Hochzeitstag zu einem Fest wird, sind viele Dinge zu bedenken. Für Sie stellt sich die Frage der kirchlichen Trauung. Sie wollen Ihren Weg in der Ehe als Christen, als Glaubende gehen. Haben Sie sich für eine kirchliche Trauung entschieden, gibt es einige Dinge zu beachten: • Setzen Sie sich möglichst bald mit Ihrem zuständigen Wohnsitzpfarramt (Kath. Pfarramt Elsenfeld, Tel. 06022/1230) in Verbindung. • Bei diesem ersten Kontakt können die zwei wichtigsten Termine festgelegt werden: > Hochzeitstermin und die Kirche (Christkönigs- oder St. Gertraud-Kirche) > Termin für das Traugespräch mit dem Pfarrer oder Diakon > außerdem erhalten Sie Informationen über die Ehevorbereitungskurse. • Beim Traugespräch kommt das Eheverständnis der kath. Kirche zur Sprache. Auch persönliche Fragen können angesprochen werden. Ebenso wird über die Gestaltung des Gottesdienstes gesprochen (meist wird dafür ein zusätzlicher Termin vereinbart). • Katholische Brautleute brauchen einen Taufschein, der nicht älter als ein halbes Jahr ist. Sie erhalten ihn in der Pfarrei, wo sie getauft wurden. Falls Sie in Elsenfeld getauft wurden, ist ein Taufschein nicht erforderlich. • Bei konfessionsverschiedenen Paaren ist auch eine Trauung unter Beteiligung einer evangelischen Pfarrerin oder eines evangelischen Pfarrers im Rahmen eines Wortgottesdienstes möglich. (sog. "ökumenische Trauung"). (Wolfgang Schwaab, Diakon)
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